piątek, 17 lipca 2009

studium generale, beispielfrage

Welche Faktoren führen zu einer Unterrepräsentation von Frauen in der
Unternehmensgründung? Wie könnte die Unterrepräsentation behoben werden?

Risikobereit, innovativ, voller Durchsetzungskraft und Initiative - solche Adjektive werden zu Bezeichnung von einem Unternehmer verwendet. Frauen, die sich selbständig machen, sind oft als etwas Ungewöhnliches betrachtet, obwohl etwa ein Drittel von allen Unternehmen von Frauen gegründet wird.

Als der Hauptgrund dafür nannte Dr. Leicht in seinem Vortrag die geringe Arbeits- und Beruferfahrung, als auch geringes soziales und finanzielles Kapital, das den Frauen zur Verfügung steht. Das soll die Folge der geringeren Erwerbstätigkeit der Frauen sein - gründen Frauen, dann fast immer mit der Perspektive von Unterbrechung von Erwerbstätigkeit.

Viel wichtiger hingegen scheinen die gesellschaftlichen Faktoren zu sein. Hier verlassen wir den Bereich Ökonomie und befassen uns eher mit dem uralten Problem des Geschlechtsrollen. Man spricht häufig von der ´falschen´ Berufswahl, d.h. Frauen entscheiden sich immer wieder für `typisch´ weibliche Berufe, die Frauen nicht zwingen dazu, sich selbständig zu machen. Die Bilder, von denen wir während unserer Sozialisation geprägt werden, sind hart zu ändern. Gründungsförderung beginnt nicht erst in den einschlägigen Beratugnsstellen, sondern in der Frühphase beruflicher Sozialisation. Die Konventionen führen auch dazu, dass Frauen vorsichtiger als Männer sein mögen. Sie lassen sich gerner beraten und versuchen die Risiken zu begrenzen.

Die oben angeführte Gründe für Unterrepräsentation von Frauen lassen sich nicht einfach erheben haupsächlich darum, dass sie von ihrer Natur her eher ein soziales und, wie gesagt, nicht unbedigt wirtschaftliches Problem sind. Die gesellschaftliche Empfindlichkeit für Diskriminierung kann durch langfristige Projekte villeicht erhoben werden. Viel wichter ist allerdings die geltende Gesetzgebung. Frauen sollen nicht bevorzugt werden nur weil sie Frauen sind: Das wäre höchst wahrscheinlich kontraproduktiv. Es sollen aber solche Gesetze entstehen, die Frauen ermöglichen würden sich beruflich zu entwickeln, z.B. Förderung von Krippen oder Vaterschaftsurlaub.

Die Zahl selbständiger Frauen nimmt zu, es wird aber noch dauern, bis eine Unternehmerin in erster Linie als Geschäftsfrau und nicht als Frau betrachtet wird.

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